Dichtungsring, Ölablassschraube
Zwischen der Ablassschraube und der Ölwanne platziert, sorgt der Dichtungsring für den hermetischen Verschluss des Schmierkreislaufs. Beim Anziehen wird dieser dünne Ring – oft aus Kupfer oder Aluminium – leicht zusammengedrückt. Diese kontrollierte Verformung passt sich den Unregelmäßigkeiten des Gewindes an und verhindert jegliches Austreten von Öl. Ohne diesen Quetschdichtring würde selbst eine perfekt angezogene Schraube einige Tropfen durchlassen; bei Hitze würden der Innendruck und die Vibrationen das Leck verstärken. Der Ablassschrauben-Dichtring ist daher ein Sicherheitsbauteil: Er schützt den Ölvorrat, hält den Druck im Kurbelgehäuse aufrecht und verhindert, dass der Unterboden mit fettigen Rückständen imprägniert wird.
Optisch ähnelt er einem einfachen Metallring, aber seine Legierung und Ebenheit sind so kalibriert, dass sie der Säure des Öls, den Temperaturschwankungen (−30 °C bis 150 °C) und dem vom Hersteller vorgeschriebenen Anzugsmoment standhalten. Dieses kleine Bauteil arbeitet bei jedem Start: Im kalten Zustand zieht es sich zusammen; im warmen Zustand dehnt es sich aus und nimmt dann wieder seine Form an. Nach mehreren Zyklen nimmt seine Quetschfähigkeit ab, weshalb es in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden muss.
Wann sollte das Teil gewechselt werden?
Der Austausch des Dichtungsrings erfolgt in der Regel bei jedem Ölwechsel und dauert nur wenige zusätzliche Sekunden.
- Durchschnittliche Lebensdauer: nur ein effektives Anziehen; es ist nicht für mehrere Montagen ausgelegt.
- Verschleißsymptome: frische Ölspuren an der Schraube, leichter Tropfen auf dem Boden nach dem Parken, Fettfilm auf der Ölwanne.
- Zugehörige Anzeige: niedriger Ölstand oder Druckanzeige leuchtet auf, wenn das Leck erheblich wird.
- Empfohlene Häufigkeit: bei jedem Ölwechsel, also alle 10.000 bis 30.000 km je nach Motorisierung, oder einmal jährlich bei intensiver Nutzung.
Warum wechseln?
Das Hinauszögern des Wechsels dieses kleinen Rings kann kostspielige Folgen haben:
- Allmählicher Ölverlust: Ein zu niedriger Stand verringert die Schmierung, erhöht die Innentemperatur und beschleunigt den Verschleiß der Lager.
- Beschädigung des Gewindes: Um das Leck zu kompensieren, neigt man dazu, die Schraube fester anzuziehen; das Aluminiumgewinde der Ölwanne kann dabei ausreißen.
- Umweltrisiko: Selbst wenige Milliliter Öl auf dem Boden verschmutzen stark das Regenwasser und können eine Nachprüfung bei der technischen Kontrolle nach sich ziehen.
- Fettablagerung auf den Silentblöcken und Schläuchen: Das sich ausbreitende Öl greift den Gummi an und verkürzt dessen Lebensdauer.
- Unbeabsichtigtes Aufleuchten der Druckanzeige: Ein plötzliches Leck auf langer Strecke birgt das Risiko eines Motorschadens durch Schmiermittelmangel.
Indem Sie den Dichtungsring bei jedem Ölwechsel systematisch austauschen, sichern Sie die Dichtigkeit der Ölwanne, bewahren die Qualität des Öls und vermeiden kostspielige Eingriffe am Motor oder der Kupplung, die durch Ölspritzer verursacht werden. Für wenige Cent garantiert dieser Kupferring Ruhe auf Tausenden von Kilometern.
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